Mittwoch, 24. November 2010

Ein Besucher kommt an

Rauno, Saku und Alexander bei unserem Lieblingsthailänder
Nachdem wir wieder auf Bali angekommen sind begrüssen wir einen Gast. Alexander B. aus Düsseldorf kommt für eine Woche nach Bali, bevor er nach Australien und Neuseeland weiterreist...
Wir begrüssen ihn herzlich und zeigen ihm als erstes unseren Lieblingsschuppen, den Skygarden.

Im Skygarden ist jeden Tag Livemusik angesagt. Auf dem ersten Floor spielt eine Band und jeder der möchte kann mitsingen. Alex hat in den letzten Wochen Südostasien bereist und ihm macht im Karaoke so schnell keiner was vor ;)

Am nächsten morgen sind wir schwer verkatert aber unser Besucher verdient eine Rundreise über die Insel. Deshalb tanken wir die Roller und heizen los nach Nusa Dua. Die kleine Halbinsel südlich von Bali, unterhalb des Flughafens hat eine sehr beeindruckende Steilküste und herrliche weisse Strände.

Padang Padang heisst der kleine weisse Sandstrand mit dem markanten Felsen im Wasser. Hier sind wenige Touristen, da er nicht leicht zu finden ist. Außer uns treiben sich hier noch ein paar andere Affen herum ;)
Affen am Strand, Padang Padang

Nachdem wir Padang-Padang besichtigt haben, fahren wir weiter zum Dreamland Beach. Dieser Strand ist aus feinstem weissen Sand und in der Nachbarschaft ist die Steilküste von Bingin. Diese Gegend ist dafür berühmt, dass eine Horde von Hippies und Aussteigern in einer großen Höhle leben und sich ausschliesslich selbst versorgen ;)
Kein schlechtes Leben auf Bali, im ewigen Sommer...



Die Steilküste von Bingin, Hippies leben in der Felswand...

Dienstag, 23. November 2010

Rikschafahrt in Yogjakarta und der Heimflug nach Bali


Nach unseren Ausflügen zum Borobodur und der Tempelanlage von Prambanan verbringen wir noch zwei weitere Tage in Yogjakarta.
Wir besichtigen den alten Sultanspalast der hinter den verwinkelten Gassen, mitten in der Stadtmitte, verborgen liegt...

 




Die meisten Strecken legen wir mit der Rikscha zurück. Auf den Strassen sind hunderte davon unterwegs. Die Rikscha Fahrer kommen aus dem Umland und arbeiten in Yogjakarta wegen der vielen Touristen die den Borobodur bereisen und für ein paar Tage in Jogja bleiben. Die Wanderarbeiter fahren tagsüber Rikscha und schlafen nachts darin, mitten auf der Strasse.


 Es macht einen Heidenspaß mit den Rikscha Fahrern zu verhandeln und nachdem wir einen Preis ausgehandelt haben beschweren sie sich regelmässig lauthals und lachend über die schweren Passagiere, besonders an den Steigungen ;)


Die Zeit vergeht schnell und nach zwei Tagen heisst es wieder, Koffer packen und die Rückreise antreten. Wir freuen uns wieder nach Bali zu kommen und nehmen den Flieger von Jogja. Am Flughafen kann man eine günstige Versicherung auf sein eigenes Leben abschliessen, machen wir aber nicht ;)


Der Flug verläuft einwandfrei und um 00:30h landen wir wieder auf Bali.
Unsere Reiseroute und den Ausflug nach Ostjava könnt ihr auf der unten angegebenen Karte nocheinmal nachvollziehen.

Montag, 22. November 2010

Prambanan, die größte hinduistische Tempelanlage Südostasiens

Nach dem eindrucksvollen Borobodur finden wir, dass es, kulturell gesehen, immer noch Luft nach oben gibt und machen uns auf den Weg zum Prambanan.

Und wer ist jetzt dieser Prambanan ?
Also, um 850 nach Christus, als ein hinduistischer Eroberer Südostasien regierte, galt es das buddhistische Weltreich, das hundert Jahre zuvor mit dem riesigen Borobodur ein enormes Monument errichtet hatte, zu übertrumpfen.
Und zwar mit dem Tempel von Prambanan, deshalb liegen diese beiden Weltkulturerbe nur wenige Kilometer auseinander, bei Yogjakarta in Central Java.

Die damaligen Herrscher haben jedoch ihre Rechnung ohne den, bis heute brandgefährlichen, Vulkan Merapi gemacht. Die regelmässigen Ausbrüche verbunden mit riesigen Staubwolken sind nicht unbedingt förderlich für die Konservation der Tempel.


Wegen der starken Witterung und Grabräubern in diesem Gebiet sind viele der ursprünglichen Tempel leider nur noch zu weniger als 75% vorhanden. Die Unesco versucht seit vielen Jahren die ursprünglichen Steine der Schreine ausfindig zu machen und findet einiges in den Häusern der Bewohner in der Umgebung wieder ;)



Die Tempelanlage besteht aus drei Haupttempeln (bis zu 47m hoch) und über 250 kleinen Schreinen  (3-6m hoch). Die großen Tempel sind den drei absoluten Chefgöttern Shiva, dem Zerstörer, Vishnu dem Bewahrer, und Brahma, dem Schöpfer geweiht...






Viele der Tempel sind in einem ruinösen Zustand, da die Anlage im Mai 2006 zu großen Teilen von einem schweren Erdbeben zerstört wurde und es bis heute nicht gelungen ist, die Schreine zu restaurieren oder herauszufinden welcher Stein zu welchem Schrein gehört...
Wir sind beeindruckt von diesen alten, ehrfurchteinflössenden Bauten und finden, dass wir für heute unser kulturelles Pensum erreicht haben. Nach einem kurzen Gang zum Bahnhof nehmen wir einen öffentlichen Bus, ohne Türen, der uns zurück nach Yogjakarta bringt.
Auch den Prambanan haben wir ausführlich fotografiert, eine weitere Sammlung unserer Eindrücke folgt unter diesem Eintrag...




Morgen geht es weiter mit unseren Erlebnissen in Yogjakarta und der Heimreise, zurück nach Bali...