Freitag, 3. September 2010

Dr Fish und der Massagesalon

Überall wird man von einheimischen in lustigem Englisch angesprochen...
"Need a maaaassage, YES ?"
Wenn man "Yes" sagt, fangen sie gleich an und massieren einen am Strand auf dem Handtuch oder wo man eben gerade ist. Das kostet 50.000 Rupia für eine Stunde geknetet werden, ungefähr 4,50 Euro.
Pauls Hand wird rundum erneuert
Auf den Strassen sind unzählige Massagesalons. Je nach Lage variieren diese stark im Preis. Einige haben sich einen Wettbewerbsvorteil verschafft indem sie neben Maniküre, Pediküre und Massage auch mit der Dr. Fish Therapy aufwarten...

Dr. Fish sind hunderte kleine Fische die alte Haut fressen. Man hält seinen Fuß oder seine Hand ins Wasser und zack kommen alle angeschwommen. Die knabbern dann an einem rum und 30 Minuten Fußbad im Aquarium kosten 60.000 Rupia.
Saskia und Love, unser Mitbewohner aus Schweden
Saskia entscheidet sich für eine Fußmassage und Pediküre, nach vielen Kilometern, die wir in China gelaufen sind, längst überfällig...

Mittwoch, 1. September 2010

Roller gemietet, ab ins Verkehrschaos

Heute haben wir vom Vermieter unserer Villa zwei Roller bekommen.
Beide sind top in Schuss, relativ neu und rasend schnell.
Der Preis ist heiss ! Für einen Monat bezahlt man hier ca 45 Euro Miete.

Nach ersten Fahrübungen rauschen wir über die Strassen von Bali.
Es ist ein unvorstellbares Chaos und dann auch noch Linksverkehr !
Mit dem Auto kommt man hier nicht weit, mit dem Roller schon...
Wenn der Verkehr stockt gibt es zwei Möglichkeiten.
a) Wir wechseln einfach die Seite und folgen den 20 Geisterfahrern vor uns ;)
b) Man weicht auf den Bürgersteig aus, hupt Fußgänger zur Seite und rattert weiter...

Wir sind hoch konzentriert, ganz ungefährlich ist der Spaß nämlich nicht.
Zum Glück erkennen uns die Balinesen uns "stupid Aussies" und passen besonders auf, dass es zu keinen Zusammenstössen kommt...
[Dumme Aussies sind wir, weil Bali der Ballermann der Australier ist, von denen haben 98% keine Manieren, zwei Tatoos, einen harten Sonnenbrand und wenn überhaupt welche, die unglaublichsten Klamotten an.]
Wenn mir in den nächsten Tagen ein Aussie vor die Linse läuft, mache ich einen Schnappschuss, versprochen...
Das blaue Kamel heizt über Balis Strassen...
Hallo Lisa,
du hattest dir ein Bild des blauen Kamels gewünscht, et voila.
Hier ist das Beweisfoto ;)
lG aus Melbourne
Saskia & Paul

Dienstag, 31. August 2010

Eine Villa auf Bali, unser neues Zuhause

Nach 6 Tagen auf Bali haben wir heute ein neues Zuhause gefunden.
Wir sind aus dem Beach Inn ausgezogen, dort konnte man für 4 Euro pro Nacht schlafen, allerdings eine sehr einfache Unterkunft mit einem Raum und ausschliesslich kaltem Wasser...

Die Villa liegt 2 Kilometer vom Partyort Kuta, dem Ballermann der Australier, entfernt.
Sie ist riesig und bzgl. ihrer Lage genial... mitten in Seminyak, Balis Villenviertel...
Zum Strand sind es 600 Meter, zu Fuß 5 Minuten aber mit unserem neuen Roller höchstens eine Minute Fahrt !!!
Zur Uni fahren wir 15 Minuten mit dem Roller, der Verkehr ist ein Alptraum aber dazu morgen mehr ;)

Montag, 30. August 2010

Auf der Suche nach einer Villa

Wir durchkämmen das Internet und den Bali Advertiser, eine kostenlose Zeitschrift in der praktisch alles inseriert wird, auf der Suche nach einer Villa.
Weil unser kleines Beach Inn sehr spärlich ausgestattet ist, haben wir dort natürlich kein Internet.
In einer australischen Bar finden wir kostenlosen WiFi Access und durchsuchen die Foren nach passablen Angeboten.

Der Owner, ein Aussie namens Paul, fragt was wir so treiben. Wir erklären ihm worum es geht und auf einmal ist der ganze Laden in Bewegung. Paul kennt property agents, die uns hier weiterhelfen können.
Und der Barkeeper "Jackie", ein Balinese, telefoniert mit seinem Bruder, der Appartments vermietet und organisiert ein Meeting.
Kurze Zeit später sind wir auf den Scootern und rasen über die Insel, um die verfügbaren Villen zu besichtigen. Scooter Ride ( hier klicken...), heisst das Video in dem wir Balis Landstrassen unsicher machen...
Leider ist an diesem Tag kein akzeptables Angebot zu finden, da wir keine 3000 Euro für eine drei Schlafzimmer Villa bezahlen wollen...

Dienstag, 24. August 2010

Ankunft auf Bali - Ankunft im Paradies

Nach einem angenehmen Flug kommen wir endlich an unserem eigentlichen Ziel an, Bali. Nachdem wir uns etwas akklimatisiert haben, leihen wir uns am nächsten Tag Roller und machen die Insel unsicher. Leider gibt es auf Bali weder Straßenschilder noch Straßenverkehrsregeln und Linksverkehr, daran muss man sich wohl oder übel gewöhnen. Als Rollerfahrer hat man gute Karten, denn wenn die Autos stehen, dann kann man einfach auf den Gehweg ausweichen und fährt dort dann locker 200 Meter weiter (Fußgänger müssen ausweichen).

Momentan leben wir in der absoluten Partystadt, Kuta, in einem kleinen Hostel und suchen tagsüber zusammen mit ein paar netten Schweden nach einer Villa.
Saskia, Paul und Love mit jeweils 2 Cocktails im Bounty
Abends streifen wir durch die Strassen und sind überrascht, wie viel hier los ist.
Wir machen halt im Bounty, einer Disco deren Angebot lautet "Buy one, get one free"

Mittwoch, 18. August 2010

Ankunft in Hong Kong

Nach sieben sehr spannenden und aufregenden Tagen in Peking haben wir uns heute morgen um 07.00h auf den Weg gemacht und fahren mit dem Airport Express zum Beijing Airport.
Ganz schön schwer, unsere Rucksäcke !!!
Der Flug nach Hong Kong verläuft nicht ganz reibungslos.
Wir haben leichte Turbulenzen, das Flugzeug hopst durch die Luft und ächzt gewaltig...
Ein chinesisches Jugendorchester ist auch an Bord, die erst kreischen und später anfangen zu singen ;)
Das ist nicht sehr beruhigend aber nach einer Viertelstunde ist alles wieder gut und wir landen gegen 14.00h sicher in Hong Kong.

Mit dem Bus fahren wir zu unserem Hostel in Kowloon. Es liegt in einem großen Gebäudekomplex der Chungking Mansion heisst. Hier sind im Grundgeschoss dutzende kleine Läden die Wasser, Handys, Kebap und Schmutzblättchen verkaufen.
Das Publikum ist vorwiegend aus dem arabischen Raum, wild gestikulierende Afghanen, Inder und Afrikaner. Wir fühlen uns wie auf dem Basar und finden mit ein bisschen Glück den richtigen Aufzug der uns in den 5. Stock zu unserem Hostel bringt.
Hier empfängt uns der Owner, Simon, der alle Jobs des Hauses in seiner Person verkörpert.
Empfang, Manager, Putzmädchen, Wäscher, Concierge, Liftboy, ein sehr sympathischer Mann.

Die Skyline von Hong Kong Central
Nachdem wir unser Zimmer bezogen haben machen wir uns auf die Socken und gehen ca. 10 Minuten zum Hafen. Hier bietet sich uns ein atemberaubender Ausblick auf die Skyline von Hong Kong.
Da freut sich der Bub, im Hintergrund die Skyline von Hong Kong

Wir sind begeistert (hier klicken) und beobachten wie es dunkel wird. Auf der anderen Seite flackern nach und nach tausende Lichter auf. Wir freuen uns auf fünf Tage in Hong Kong und beschliessen unsere Tour am am nächsten morgen mit dem Übersetzen der Fähre von Kowloon nach Central, dem Viertel der Banken, zu beginnen...

Mittwoch, 11. August 2010

Abflug in Hamburg, die Reise beginnt

Mit einer Abschiedszeremonie verabschiedet sich unser Stamm von seinen Häuptlingen!!!

Es bleibt wenig Zeit, Saskia's Laptop scheint eine Bombe zu sein und wird eingehend untersucht.