Freitag, 21. Januar 2011

Asien feiert das chinesische Neujahrsfest

Der dicke Hase in Kuala Lumpur...
Das Fest, das wir am 31.12.2010 in Kuala Lumpur gefeiert haben, beginnt für die Chinesen dieses Jahr erst am 3.2.2011, das neue Jahr.

Auch wenn sich die Asiaten seit dem 20. Jahrhundert alle, wie wir, nach dem gregorianischen Kalender richten, findet trotzdem jedes Jahr das chinesische Neujahr am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende, also zwischen dem 21.1. und dem 21.2., statt. 

Einer Legende zufolge, kam ein menschenfressendes Monster jährlich aus den Bergen, um seinen Hunger nach dem Tiefschlaf zu stillen. Die Menschen machten Lärm, Feuer und färbten alles rot, um sich von dem rothassenden „Jahresmonster“ zu schützen. Dieser Vertreibung des Monsters wird „Guònián“  =  „Gehen des Jahresmonster“ genannt, hiermit ist das Gehen des alten Jahres, also das Neujahrsfest, gemeint.
Mit dem Jahreswechsel beginnt nach der chinesischen Astrologie auch ein neues chinesisches Tierkreiszeichen. 2010 stand im Zeichen des Tigers, dieses Jahr steht alles unter dem Stern des Hasen.

Überall auf unserer Reise durch Süd-Ost-Asien begegnen uns Hasensymbole und als uns ein Thailänder am Flughafen von Kuala Lumpur vom anstehenden chinesischen Neujahr erzählt, dämmert uns der Grund dafür.

Vor unserem Abflug nach Australien verbringen wir nochmal zwei Tage in Kuala Lumpur. Hier kann man in einem großen Einkaufszentrum für Glück, Frieden, Wohlstand und Gesundheit trommeln.
Das lassen wir uns natürlich nicht entgehen (Video)

Donnerstag, 20. Januar 2011

Die Ankunft in Bangkok

In diesem Restaurant hat jeder Tisch eine eigene Abzugshaube ;)
Nachdem wir unsere Zelte in Laos abgebrochen haben, bringt uns ein Bus direkt nach Bangkok.
Die Fahrt geht über Stock und Stein und dauert 16 Stunden, und endet morgens um 07.00h auf der berühmten Khaosan Road...
Mönche haben Vorrang in der Metro...
Von hier nehmen wir ein Taxi zu unserem Hostel and der Sukhumvit Road #41, einem multikulti Viertel mit viel Rotlicht und fliegenden Strassenhändlern...
Das Hostel ist sauber und hat einen eigenen Dachgarten. Dort oben hört man nichts von der Strasse und hat einen weit ausschweifenden Blick, wir fühlen uns gleich pudelwohl in Bangkok.
Die chaotische Wasserstrasse, Chao Praya
Nachdem wir unser Gepäck im Hostel verstaut haben, machen wir uns auf den Weg und erkunden die Stadt. Unsere erste Station ist der Chao Praya River. Ein großer Fluß, größer als der Rhein, der mitten durch Bangkok verläuft.
Wir nehmen die Fähre für 50,- Cent ( nachdem uns ein paar Privatkapitäne versichert haben, dass heute keine Fähre verkehrt und wir für 22 Euro pro Nase bei ihnen mitfahren dürfen ;) und schiffen einmal hoch und runter. Auf dem River ist einiges los und auf beiden Seiten sind abwechselnd, Tempel, Parkanlagen, Docks und Slumhütten mit bunten Wäscheleinen zu sehen.

Der War Arun am Chao Praya
Der Wat Arun ist Bangkoks berühmtester Tempel. Es ist ein indischer Tempel der mit vielen kleinen Mosaiksteinen besetzt ist.
Bei Sonnenuntergang kommen Besucher, Stadtbewohner und Gläubige in Scharen hierher, um den schimmernden Tempel zu bestaunen...
Wir freuen uns, endlich in dieser tollen Stadt angekommen zu sein und werden in den nächsten Tagen viele Abenteuer erleben,
seid gespannt, Fortsetzung folgt !!!
Vier Containerschiffe aneinanderketten, kein Problem für den Schlepper...

Nutzt die Kommentarfunktion

Hallo liebe Blogleser,

wir reisen durch die Welt und versuchen euch einen Einblick in unser Leben zu geben. Es würde uns sehr freuen, wenn mehr Leute die Kommentarfunktion benutzen würden und wir auf diese Weise Feedback, Nachrichten, Grüße etc. bekommen.

Merci und liebe Grüße aus Australien.

Paul & Saskia

Dienstag, 18. Januar 2011

Die blaue Lagune und Tubing in Vang Vieng

Nach unserem Tubing Abenteuer leihen wir uns am nächsten Morgen zwei Fahrräder und machen einen kleinen Ausflug. Es geht zur "blue lagoon" die im Norden von Vang Vieng liegt.
Der Weg zu dieser blauen Lagune unterscheidet sich kaum von den übrigen Strassen in Laos, es ist eine pure Schotterpiste ;)
Da es keine Schilder gibt, fragen wir einen Einheimischen nach dem Weg.
Er erklärt uns begeistert wo es langgeht und warnt uns eindringlich vor der gefälschten Lagune.
Ein findiger Dorfbewohner hat auf halber Strecke ein Schild aufgestellt, "make a right, 300m to the blue lagoon", aber es ist nur sein kleiner Teich hinterm Haus den er den Besuchern, nach horrendem Eintrittsgeld, zeigt...
Wir sind gewarnt und versprechen aufzupassen ;)

Nach zwanzig weiteren Minuten haben wir es geschafft und sind endlich am Eingang angekommen. Wir finden schnell heraus, worum es sich bei der blauen Lagune eigentlich handelt.
Es ist ein kleiner Bach, der klares blaues Wasser hat und eine große Höhle, für die wir ungefähr 2 Euro gespendet haben.
Die Lagune war ein kurzer Spaß aber es hat sich absolut gelohnt. Wir fahren durch malerische Landschaften und treffen unterwegs Dorfbewohner, die ihre Wäsche im Fluss waschen... Auf solche Eindrücke würden wir in der Stadt vergebens warten...
In Vang Vieng bleiben wir nur kurz und schwingen uns gleich wieder auf die Räder.
Wir folgen dem Flusslauf aufwärts und kommen nach einer halben Stunde zur berühmten Bar#1, die wir am Vortag verpasst haben. Hier ist eine riesen Party in vollem Gange !!!


Alle sind am feiern und lassen sich mit Spraydosen und Schablonen auf die Oberkörper malen. Außerdem schreiben die Mitarbeiter der Bar#2 möglichst versaute Sprüche mit einem wasserfesten Edding auf die Körper der Gäste und auf rote Stirnbänder...
Ein Bucket, ein kleiner Eimer mit Vodka-Cola etc., kostet ungefähr 3,50 Euro und so ziemlich jeder hier hat mindestens einen Bucket in der Hand ;)




Wir müssen nicht lange suchen und finden die vier Briten mit unseren zwei Holländern wieder.
Obwohl unser Tubing Day erst spät beginnt steigen wir gleich ein und feiern mit ;)
Jede Bar hat Zip Lines, an denen wir uns fest halten, um nach einem langen Schwung in den Fluss zu springen. Es ist sonnenklar, wieso Leute aus jedem Teil der Erde hierher kommen, zum Tubing.
Wir haben einen riesen Spaß und feiern abends in der Q-Bar weiter...

Sonntag, 16. Januar 2011

Tubing in Laos


Der Song River in Vang Vieng
Nach ein paar wunderschönen und ereignisreichen Tagen in Chiang Mai führt uns die Reise nun nach Laos. Am Abend besteigen wir einen Minibus, der uns innerhalb von 18 Stunden nach Vang Vieng bringt. Schon beim Einsteigen dämmert uns, dass diese Nacht eine sehr lange werden wird. Der Minibus, welcher für 12 Leute konzipiert ist, wurde bis unter das Dach mit Fahrgästen plus Gepäck gefüllt und wir als Riesen sitzen auf den kleinsten Plätzen, mit unseren zwanzig Kg Koffern auf dem Schoß.
Nach einem langen Ride, auf den Schotterpisten von Laos, sind wir am nächsten Tag endlich in Vang Vieng angekommen und beziehen unser Hostel, Spicy Laos, das uns in einem Baumhaus einquartiert.

Für den Abend haben wir uns mit zwei Holländern und vier Engländern, welche wir im Bus kennengelernt haben, in einem angesagten Schuppen, der "Q-Bar", verabredet. 
Hier malen sich Alle mit in Schwarzlicht leuchtenden Neonfarben an. Wir sind froh, dass wir nicht unsere besten Sachen angezogen haben und sind ganz vorne mit dabei ;)

Die Q-Bar in Vang Vieng

Am nächsten Morgen beginnt endlich das, wofür wir eigentlich nach Vang Vieng gereist sind: Tubing.
Für 115.000 Kip leiht man sich einen riesigen Reifen und treibt damit auf einem sehr chilligen Fluss hinunter. Am Ufer des Song River befinden sich ca. alle 300 Meter unzählige Bars, die Sandwiches, Mushroom Shakes, große selbstgebaute Zigaretten und vor allem eine Menge Alkohol ausgeben.

Saskia am Tubing-Einstiegspunkt
ein kurzer Zwischenstop in Bar#7
Sobald man ein Zeichen gibt, dass man in eine Bar möchte, wird einem ein Seil zugeworfen.
Daran halten wir uns fest und werden mit unserem Reifen an Land gezogen.


Entspannt treiben wir den Fluss hinunter und genießen die Sonne

Paul gewinnt ein Bier für uns, juhuuuuuu...







auf zur nächsten Bar...
Mit einer Schleuder auf Bierdosen schießen
Leider sind nur relativ wenig Leute mit dem Reifen unterwegs, da der Einstiegspunkt für das Tubin verlegt wurde. Die lokale Barmafia hat viel Geld dafür bezahlt, dass die Tuber nicht mehr bei der ersten Bar, sondern circa bei Bar sechs einsteigen.
Da die ersten Bars allerdings die besten und größten sind, verzichten die meisten Partyhungrigen auf einen Reifen (der eh relativ sicher im Laufe des Tages abhanden kommt, und somit das Tuben) und laufen einfach von Bar zu Bar. Das wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen und planen die ersten Bars am nächsten Tag zu besuchen...

Samstag, 15. Januar 2011

Thai Cooking Class in Chiang Mai

Am nächsten Morgen stehen wir früh auf, weil wir eine Thai Kochschule besuchen.
Im Internet wird geraten vor der Teilnahme am Kochkurs nichts zu essen, da man seine Gerichte anschließend alle verspeißt. Also finden wir uns am nächsten Morgen, mit leerem Magen, in der "Asia Scenic Thai Cooking School" ein.

Lady Bai in ihrem Kräutergarten
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, führt uns unsere Kochlehrerin, Lady Bai, in den kleinen Garten der Kochschule. Dort lernen wir verschiedene Kräuter kennen, die wir zum Kochen von Thaigerichten brauchen.

auf dem Markt...
welcher Reis ist der Beste ?
Anschließend gehen wir auf einen nahe gelegenen traditionellen Markt und lernen weitere Zutaten, viele verschiedene Gemüse-, Reis- und Nudelsorten, kennen.
Langsam werdern wir ungeduldig, ohne Frühstück, zwischen so viel Essen...

Jeder wählt nun die Gerichte, die er lernen möchte. Da wir uns für einen halbtägigen Kochkurs angemeldet haben, dürfen wir aus fünf Kategorien jeweils ein Gericht wählen.
Höllisch scharfe 30 Chili Schoten, spicy !!!
Jetzt wird es anstregend, denn die Currypaste, die wir für die Zubereitung unseres Currys brauchen, wird im Mörser zerstampft. Saskia entscheidet sich für das sehr milde "Pa Nang Curry" doch Paul will es wissen und entscheidet sich für die schärfste Variante mit frischen Chili Schoten en masse, das grüne Curry.
Anschließend schneiden und hacken wir Gemüse und Kräuter für unsere Gerichte aus den Kategorien: Stir Fried, Noodle und Soup und bereiten diese dann nach und nach zu.

Stolz präsentiert Paul sein fried chicken on cashew nuts...
Lady Bai überwacht unsere Fortschritte


Endlich ist es soweit, nach einigen Stunden harter Arbeit, ohne Frühstück (!!!) sind wir endlich fertig und dürfen unsere Kreationen probieren. Lady Bai erklärt uns noch schnell wie man Besteck in Thailand benutzt, den Löffel in der Rechten Hand und die Gabel in der Linken, dann dürfen wir endlich essen, Hmmmmm, lecker....


Bioleck und Zacherl...

Donnerstag, 13. Januar 2011

Schwimmen mit Elefanten



Simba auf dem Dschungeltrack
Wir haben die thailändischen Kommandos für ein erfolgreiches Elefantenreiten gelernt und soweit auch verstanden.  Schaut euch mal das Video an, wie Paul "rechts rum", "links rum" und "rückwärts" reitet...
noch gehorcht der Gute...
Kein Zuckerschlecken, dieser Ritt...
Nach dem Lunch kann der Dschungeltrack losgehen. Wir reiten auf dem einzigen Elefantenbullen, Simba, 12 Jahre alt, den die Farm vor kurzem zur Nachwuchsförderung eingekauft hat.


Diese Mahouds sind die Neuen auf der Farm
Simba hat einen harten Rücken und ist ziemlich launisch. Elefanten essen täglich 10 % ihres Körpergewichts. Also unser Exemplar wiegt 2,5 Tonnen und muss demnach über 200 Kg Grünzeug fressen. Das macht er vorzugsweise während unserer Expedition. Er bleibt am Rand stehen und reist einfach Büsche um, die er dann verputzt...

Es geht los mit einer Dusche...
Der Elefantenritt dauert ungefähr eine Stunde und wir sind froh, als wir am See ankommen. Simba ist nicht gerade der bequemste und wir zwei sind keine geübten Mahouds, die stundenlang aushalten, und sogar auf Elefanten schlafen können.
Mit uns hätte Hannibal es vor 2000 Jahren sicher nicht über die Alpen geschafft ;)
...Saskia putzt Simba mal richtig hinter den Ohren !
Als wir am See angekommen sind schrubben wir unseren Elefanten mal richtig hinter den Schlappohren...

Laksmi und Saskia beginnen eine Wasserschlacht
Das findet er gut und Laksmi macht das baden so viel Spaß, dass sie anfängt mit Wasser zu schiessen...
Eine heftige Wasserschlacht, an deren Ende die frischen Mahouds patschnass sind, beginnt !!!

Ein paar Liter Wasser im Rüssel, Frontalangriff...
Nachdem die dicken Tiere und auch wir einigermaßen sauber sind, beginnt der schönste Teil des Tages.
Wir schwimmen mit ihnen in einem tiefen See, besser gesagt die Elefanten schwimmen und wir versuchen, irgendwie auf dem Rücken zu bleiben ;)

Gleich taucht er ab...
Simba kann überall stehen, schliesslich ist er fast drei Meter groß. Aber sein Trick ist es, in die Knie zu gehen und komplett abzutauchen.
Dadurch stecken wir auf einmal bis zum Kopf im Wasser, bis der Koloss sich wieder auf die Beine stellt...
Ein riesen Spaß ist das und wir freuen uns und prusten Wasser mit den Elefanten...
Zum Abschied hebt uns die Elefantenmutti nochmal mit dem Rüssel an und wirbelt uns ein bisschen hin- und her. Danach fahren wir zurück nach Chiang Mai und freuen uns über den schönen Tag beim Elefantentraining in der Schule von Mr. Wood...
Wir drücken uns freundlich und sagen Adieu